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Gerade wieder Langeweile in Schule, Uni oder Büro? Den Highscore bei Minesweeper schon seit Ewigkeiten
geknackt und jedes Solitaire mit nur einem müden Gähnen gelöst? Hier meine top Tipps an Büchern, die ein wenig Abwechslung bringen könnten. |
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Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quixote von la ManchaEin Kampf gegen Windmühlen: Einem
spanischen Landadligen trocknet vor lauter Lesen dümlicher Ritterromane derart das Hirn aus, dass er beschließt, mit seinem “Stallmeister” Sancho Pansa nach Art der fahrenden Ritter auf Abenteuersuche zu
gehen, was seine bei Verstand gebliebenen Freunde gern unterbinden würden. Wobei man sich zu fragen beginnt, wer in dieser lustigen Story eigentlich der Realist und wer der Idealist, wer der Normale und wer
der Verrückte ist. Diese Satire (und das ist auch so ziemlich das Einzige an diesem Werk, auf das sich alle Literaturwissenschaftler dieser Welt bis heute einigen konnten) bietet auf jeden Fall einiges an
Situationskomik und Prügel - eine wirkliche Irrfahrt. |
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John Ronald Reuel Tolkien: Der Herr der RingeWas soll man da noch
hinzufügen? Wer dieses Fantasy-Epos nicht gelesen hat, hat zumindest einen der drei auf der Trilogie basierenden Filme gesehen. Für den kaum marginalen Prozentsatz der Übriggeblieben sei gesagt, dass Zwerge,
Elben, Menschen und einige kleine Hobbits, die aussehen wie lockenschopfige Kinder mit behaarten Füßen, gemeinsam versuchen, den magischen Ring eines Superschurken zu vernichten, bevor dieser ihn wieder in
seine dunklen Klauen bekommen und damit alle Macht in Mittelerde an sich reißen kann. Die Moral von der Geschicht’: Die Guten gewinnen, und manchmal sind die Kleinsten eben doch die Stärksten. Trotzdem
lesenswert. |
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John Irving: Garp und wie er die Welt sah“Garp” bezeichnet nicht etwa den Laut, der entsteht,
wenn bei korrekter Anwendung des Heimlich-Griffs die verschluckte Olive mit voller Kraft aus der Luftröhre ihres daran zu ersticken drohenden Opfers gepresst wird; vielmehr ist dies der Name des
Protagonisten, dessen Werdegang vom Baby bis zum recht erfolgreichen Schriftsteller man von Geburt bis Tod verfolgen darf.Natürlich nicht bis zum eigenen, sondern nur bis zu dem dieses Poeten, welcher sich
ebenso ungewöhnlich wie das vorausgegangene Leben ausnimmt. Und auch wenn seine Namensgebung zunächst einmal ziemlich wenig Sinn zu machen scheint, lohnt es sich doch, das Ganze zu lesen. |
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Douglas Adams: Per Anhalter durch die GalaxisDiese abgefahrene
Geschichte ist Kult. Beginnt am Anfang noch alles recht übersichtlich damit, dass die Erde wegen dem Bau einer intergalaktischen Umgehungsstraße gesprengt wird, läuft von spätestens da an für den
überlebenden Erdling Arthur Dent alles schief. Nicht nur, dass ihn mies gelaunte Aliens mit ebenso miesem Lyrikgeschmack im Weltraum aussetzen, er mit automatischen Raketen beschossen wird, die sich
glücklicherweise einen Moment später in Wal und Blumentopf verwandeln, oder er sich mit einem in Selbstmitleid und allgemeinem Hass zerfließenden Roboter herumplagen darf, nein, noch dazu ist niemand im
ganzen weiten All in der Lage, ihm einen ordentlichen englischen Tee zu servieren! |
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